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Sicher und lecker: Eine Übersicht über das Obst, das Hunde bedenkenlos essen können

-Montag, 17 April 2023

Ratgeber: Welches Obst dürfen Hunde essen und wie es in eine gesunde Ernährung integrieren

Obst kann eine gesunde und schmackhafte Ergänzung zur Ernährung deines Hundes sein, doch es ist wichtig zu wissen, welche Früchte gut für Hunde sind und welche vermieden werden sollten. In diesem Ratgeber erfährst du, welches Obst Hunde essen dürfen, welche Früchte gemieden werden sollten und wie du Obst in die Ernährung deines Hundes integrieren kannst. Außerdem erhältst du Informationen über die Verwendung von Vitaminpräparaten.

Obst, das Hunde essen dürfen:

  1. Äpfel: Äpfel sind eine gute Quelle für Vitamine A und C sowie Ballaststoffe. Entferne jedoch vor dem Verfüttern die Kerne und den Kerngehäuse, da diese giftige Substanzen enthalten können.
  2. Bananen: Bananen sind reich an Kalium, Vitamin C und Ballaststoffen. Füttere sie jedoch in Maßen, da sie auch viel Zucker enthalten.
  3. Blaubeeren: Diese kleinen Früchte sind reich an Antioxidantien, Vitamin C und Ballaststoffen.
  4. Erdbeeren: Erdbeeren sind ebenfalls eine gute Quelle für Vitamin C und enthalten ein Enzym, das zur Aufhellung der Zähne beitragen kann. Achte darauf, sie in kleinen Mengen zu füttern, da sie auch Zucker enthalten.
  5. Wassermelone: Wassermelone ist reich an Vitaminen A und C sowie Ballaststoffen und besteht zu 90% aus Wasser. Entferne die Kerne und die Schale, bevor du sie deinem Hund gibst.

Einige exotische Früchte können auch für Hunde geeignet sein. Wie bei allen anderen Obstsorten ist es wichtig, auf mögliche Unverträglichkeiten zu achten und die Früchte in Maßen zu füttern. Hier sind einige exotische Früchte, die du deinem Hund anbieten kannst:

  1. Mango: Mangos sind reich an Vitaminen A, B6, C und E sowie Ballaststoffen und können eine gesunde Ergänzung zur Ernährung deines Hundes sein. Entferne vor dem Verfüttern die Schale und den Kern, da dieser eine Erstickungsgefahr darstellen kann.

  2. Papaya: Papayas enthalten Vitamin C, Vitamin A, Ballaststoffe und ein Enzym namens Papain, das die Verdauung unterstützen kann. Entferne die Schale und die Samen, bevor du die Papaya in kleinen Stücken deinem Hund gibst.

  3. Ananas: Ananas ist reich an Vitamin C, Vitamin B6, Ballaststoffen und Bromelain, einem Enzym, das entzündungshemmend wirken kann. Entferne die Schale und den harten inneren Strunk, bevor du deinem Hund kleine Stücke anbietest.

  4. Kiwis: Kiwis sind eine gute Quelle für Vitamin C, Vitamin K und Ballaststoffe. Entferne die Schale und schneide die Kiwi in kleine Stücke, bevor du sie deinem Hund gibst.

Obst, das Hunde meiden sollten:

  1. Trauben und Rosinen: Diese können Nierenschäden verursachen und sogar tödlich sein. Gib sie niemals deinem Hund.
  2. Zitrusfrüchte: Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits enthalten viel Säure, die zu Magenbeschwerden führen kann. Ein kleines Stückchen Orange ist in der Regel unproblematisch, aber größere Mengen sollten vermieden werden.
  3. Avocado: Avocado enthält Persin, eine Substanz, die für Hunde giftig sein kann. Vermeide daher Avocados in der Ernährung deines Hundes.
  4. Kirschen: Kirschen enthalten Cyanid, das giftig für Hunde sein kann. Entferne immer die Kerne und verfüttere nur das Fruchtfleisch in kleinen Mengen.

Exotische Früchte, die Hunde meiden sollten:

  1. Feigen: Obwohl Feigen in kleinen Mengen für manche Hunde unproblematisch sein können, sind sie nicht ideal, da sie bei einigen Hunden allergische Reaktionen oder Magenbeschwerden verursachen können. Es ist ratsam, andere Obstsorten zu wählen, die besser verträglich sind.

  2. Passionsfrucht: Die Samen der Passionsfrucht können für Hunde schwer verdaulich sein und Magenbeschwerden verursachen. Daher solltest du diese Frucht vermeiden.

  3. Litschi: Litschis enthalten Hypoglycin A, das bei Hunden zu Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel) führen kann. Daher ist es besser, Litschis nicht an Hunde zu verfüttern.

Integration von Obst in die Ernährung deines Hundes:

Füge Obst in kleinen Mengen und nach und nach zur Ernährung deines Hundes hinzu, um Magenverstimmungen zu vermeiden. Verwende Obst als Belohnung oder Leckerli und nicht als Hauptbestandteil der Ernährung. Stelle sicher, dass dein Hund weiterhin eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Hundefutter erhält. Wenn du exotische Früchte in die Ernährung deines Hundes integrieren möchtest, wähle sicherere Optionen wie Mango, Papaya, Ananas und Kiwi, und füttere sie immer in kleinen Mengen. Achte darauf, Schalen, Kerne und harte Teile zu entfernen, um mögliche Erstickungsgefahren und Unverträglichkeiten zu vermeiden.

Vitaminpräparate:

In der Regel benötigen Hunde, die ein ausgewogenes, hochwertiges Futter erhalten, keine zusätzlichen Vitaminpräparate. Eine Überdosierung von Vitaminen kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Es ist jedoch wichtig, den individuellen Bedarf deines Hundes zu berücksichtigen. In einigen Fällen, wie bei älteren Hunden, Hunden mit Gesundheitsproblemen oder Hunden, die eine spezielle Diät einhalten müssen, kann es ratsam sein, Vitaminpräparate zu verwenden. Sprich immer mit deinem Tierarzt, bevor du deinem Hund Vitaminpräparate gibst.

Zusammenfassung:

Obst kann eine gesunde Ergänzung zur Ernährung deines Hundes sein, solange du weißt, welche Früchte sicher sind und welche vermieden werden sollten. Füttere Obst in kleinen Mengen und verwende es als Belohnung oder Leckerli. Achte darauf, dass dein Hund weiterhin eine ausgewogene Ernährung erhält und sprich mit deinem Tierarzt, bevor du Vitaminpräparate einführst. Bei richtiger Handhabung kann Obst eine schmackhafte und nährstoffreiche Ergänzung für deinen Hund sein.

Tipps zur Fütterung von Obst:

Hier sind einige Tipps, um Obst sicher und effektiv in die Ernährung deines Hundes zu integrieren:

  1. Größe anpassen: Schneide oder zerdrücke das Obst in kleine, leicht zu kauende Stücke, um das Risiko von Erstickung oder Magenbeschwerden zu minimieren.

  2. Bio-Obst bevorzugen: Wähle möglichst Bio-Obst, um Pestizidrückstände zu vermeiden. Wenn das nicht möglich ist, wasche das Obst gründlich, bevor du es deinem Hund gibst.

  3. Variation: Biete deinem Hund verschiedene Obstsorten an, um Abwechslung in seine Ernährung zu bringen und ihm verschiedene Nährstoffe zuzuführen.

  4. Allergien und Unverträglichkeiten: Beobachte deinen Hund genau, wenn du ihm zum ersten Mal eine neue Obstsorte gibst, um mögliche allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten zu erkennen. Wenn dein Hund nach dem Verzehr von Obst Erbrechen, Durchfall oder andere Symptome zeigt, stelle das Füttern dieser Obstsorte sofort ein und konsultiere deinen Tierarzt.

  5. Moderation: Denke daran, dass Obst in Maßen gefüttert werden sollte. Eine übermäßige Menge an Obst kann zu Gewichtszunahme, Magenverstimmungen oder anderen gesundheitlichen Problemen führen.

  6. Einfrieren: Du kannst Obst in kleinen Portionen einfrieren, um es als erfrischendes Leckerli an heißen Tagen anzubieten. Dies kann besonders hilfreich sein, um deinen Hund während der Sommermonate kühl und hydratisiert zu halten.

  7. Obst in Hunderezepten verwenden: Es gibt viele Rezepte für selbstgemachte Hundekekse und -leckerlis, die Obst als Zutat verwenden. Probiere einige dieser Rezepte aus, um deinem Hund gesunde, hausgemachte Leckerlis anzubieten.

Letztendlich kann Obst, wenn es richtig ausgewählt und in die Ernährung deines Hundes integriert wird, eine nahrhafte und schmackhafte Ergänzung sein. Wähle sichere Obstsorten, füttere sie in Maßen und beobachte deinen Hund auf mögliche Unverträglichkeiten. So kannst du deinem vierbeinigen Freund eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung bieten.